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Subsidiärhaftung: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Dienstag, 10. November 2009

Das Thema Subsidiärhaftung wird von Zeitarbeitsunternehmen nur selten und sehr ungern angesprochen. Ein Grund mehr für uns, dieses Thema ausführlicher zu behandeln.

Die Subsidiärhaftung wurde vom Gesetzgeber zum Schutze der Zeitarbeitnehmer eingeführt. Sie bedeutet, dass das entleihende Kundenunternehmen für Sozialversicherungsbeiträge (§ 28e SGB IV), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (§ 150 SGB VII) und Lohnsteuer (§ 42 EStG – nur bei illegaler Arbeitnehmerüberlassung, d.h. ohne Erlaubnis) haften kann. Das Zeitarbeitsunternehmen ist grundsätzlich verpflichtet, diese Beiträge selbst zu entrichten. Insbesondere dann, wenn das Zeitarbeitsunternehmen jedoch von einzelvertraglich einbezogenen Tarifverträgen Gebrauch macht, deren Unwirksamkeit gerichtlich festgestellt wurde, drohen dem entsprechenden Zeitarbeitsunternehmen hohe Nachzahlungen, die nicht selten zur Insolvenz führen. In einem solchen Fall richten sich die Ansprüche des Zeitarbeitnehmers gegen das Kundenunternehmen – für den kompletten Zeitraum der Überlassung der Zeitarbeitnehmer. Die Subsidiärhaftung greift auch dann, wenn das entleihende Kundenunternehmen keine Schuld trifft, weswegen sie auch nicht vertraglich ausgeschlossen werden kann.

All dies bedeutet jedoch nicht, dass entleihwillige Unternehmen völlig schutzlos sind. Diese Probleme lassen sich am besten durch eine sorgfältige Auswahl des Zeitarbeitsunternehmens umgehen. Die Mitgliedschaft des Zeitarbeitsunternehmens in einem großen Arbeitgeberverband, in unserem Fall die iGZ, spricht für Seriösität. Der von uns angewendete Tarifvertrag wurde zwischen der iGZ und den DGB-Gewerkschaften ausgehandelt. Weiterhin stellen wir auf unserer Internetseite die von der Agentur für Arbeit ausgestellte Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung, sowie aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, der Berufsgenossenschaft und des Finanzamtes für jeden einsehbar ins Netz. Mit diesen Belegen wird unserem Unternehmen bescheinigt, dass die Sozialversicherungsbeiträge und die Lohnsteuer von uns ordnungsgemäß entrichtet werden.

Wir sind der Meinung, dass nur Transparenz Vertrauen schafft.

Die Auswirkungen der Bundestagswahl auf die Zeitarbeit

Dienstag, 29. September 2009

Mit der Bundestagswahl vom 27. September 2009 sind die Weichen für eine Koalition aus CDU/CSU und FDP gestellt. Diese Parteien haben in der Vergangenheit erkennen lassen, dass sie um die wichtige Rolle der Zeitarbeit für die deutsche Wirtschaft wissen.

Es ist die vornehmliche Aufgabe der Tarifparteien dafür Sorge zu tragen, dass der Wettbewerb in der Zeitarbeitsbranche auch zukünftig über die Qualität der Dienstleistung und nicht über einen möglichst niedrigen Preis ausgetragen wird. Die Politik muss jedoch einsehen, dass spätestens mit der Einführung der vollen EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit im Mai 2011 gesetzlicher Handlungs- und Regelungsbedarf besteht. Die Aufnahme der Zeitarbeit in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz und die verbindliche Einführung von tariflichen Mindeststandards werden hierbei immer wieder als sinnvolle Maßnahmen genannt, um zu gewährleisten, dass die deutsche Zeitarbeit auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es in der von Kurzarbeit geprägten exportorientierten Industrie zu massiven Kürzungen und Stellenabbau kommen wird. Um dies zu kompensieren, könnten mit einer Abschaffung des Verbots der Zeitarbeit im Bauhauptgewerbe in einem ersten Schritt die Vorteile der Flexibilität der Zeitarbeit für die Schaffung vollwertiger Arbeitsplätze genutzt werden.

Die neuen Machtverhältnisse in Berlin geben Anlass zu der Hoffnung, dass überfällige Entscheidungen nun endlich getroffen werden. Es bleibt indes abzuwarten, ob die neue Regierung sich dieser dringlichen Fragen auch tatsächlich annimmt, und zu hoffen, dass die künftig größte Oppositionspartei, die SPD, ihrem Bekenntnis zur Zeitarbeit aus ihrer Zeit der Regierungsverantwortung treu bleibt.

Ein Plädoyer für den atmenden Personalkörper

Freitag, 4. September 2009

Die deutsche Wirtschaft steht insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vor der Aufgabe, ihrer Rolle als globaler Innovationstreiber gerecht werden zu müssen. Ein immer wieder ins Feld geführtes Argument für die Schwierigkeit dieser Aufgabe ist die hohe Belastung deutscher Unternehmen durch zu hohe Personalkosten. Aus unternehmerischer Sicht ist der Faktor Personal tatsächlich zunächst mit vielen verschiedenen fixen Kosten verbunden. Vielfach entstehen für Unternehmen Freisetzungskosten, bei der Übernahme neuer Mitarbeiter entstehen Einarbeitungskosten, darüber hinaus entstehen Kosten für die Fortbildung des Personals und auch die Personalabteilung verursacht Kosten. Hier wird deutlich, welches Flexibilisierungspotenzial der Faktor Personal birgt.

Eines der praktikabelsten Modelle zur Flexibilisierung der Personalkosten ist zweifelsohne der Einsatz von Zeitarbeit. Studien zeigen, dass die meisten deutschen Unternehmen auf Zeitarbeit zurückgreifen, um ihre allgemeine Flexibilität zu steigern und um auf krankheits- und urlaubsbedingte Fehlzeiten zu reagieren. Dabei darf nicht übersehen werden, dass gegenüber dem Einsatz von Zeitarbeit auch Vorbehalte bestehen. Zu den von deutschen Unternehmen am häufigsten genannten Punkten zählen hierbei die Gefährdung der Qualitätsstandards, potenziell lange Einarbeitungszeiten, die Subsidiärhaftung bei der Insolvenz des Personaldienstleisters sowie der Wissensverlust an Mitbewerber.

Dabei gibt es eine Reihe von strategischen Vorteilen einer Fixkostenreduzierung über die gesamte Wertschöpfungskette, die bei der Betrachtung des Themas Zeitarbeit bislang wenig bis gar keine Beachtung finden.

Die entleihenden Unternehmen erhöhen ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Mitbewerbern, sämtliche administrativen Arbeitgeberpflichten entfallen, die Unternehmen können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und natürlich schneller auf konjunkturelle Veränderungen reagieren. Eines der wichtigsten Argumente für den Einsatz von Zeitarbeit kommt in der Diskussion jedoch kaum vor. Durch Zeitarbeit ist nicht nur eine Variation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hinsichtlich der Anzahl, sondern auch hinsichtlich der Qualifikation möglich. Durch diese strukturelle Personalflexibilisierung avancieren Personaldienstleister zum Projektrealisierer. Dank des optimalen Einsatzes qualifizierter Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer können die entleihenden Unternehmen viele Projekte realisieren, für die ihnen ohne den Einsatz von Zeitarbeit die personellen Ressourcen fehlen.

Unser Plädoyer: Nutzen auch Sie Ihre Flexibilisierungschancen und beherzigen Sie die Erfolgsformel „Just in Time / Just in Place“ nicht nur bei nachfrageorientierten Produktions- und Lieferprozessen, sondern bereits im Vorfeld bei der Planung und Realisierung Ihrer Personalressourcen.

Checkliste für eine erfolgreiche Bewerbung

Mittwoch, 2. September 2009

Bevor eine Bewerbung geschrieben wird, sollten angehende Bewerber unbedingt Informationen über ihren zukünftigen Arbeitgeber einholen. Nicht selten liefern Stellenanzeigen eher Fragen als Antworten. Da wird schon einmal gefordert, dass der Bewerber „aussagekräftige Bewerbungen“ einreichen und „einschlägige Erfahrungen“ vorweisen soll. Doch was genau sich hinter solchen Formulierungen verbirgt, bleibt oft vorerst unklar. In solchen Fällen ist es ratsam den Kontakt zum Stellenanbieter zu suchen, um weitere Hinweise auf die geforderten Angaben zu erhalten.

Sind alle wesentlichen Informationen zusammengetragen und die Bewerbung verfasst, so sollte diese nach dem „Vier-Augen-Prinzip“ von einer anderen Person auf Rechtschreibung und Grammatik überprüft werden. Selbst gestandene Profis entwickeln gegenüber ihren eigenen Texten eine Art Blindheit. Vergessen Sie nicht, dass etwas, was sich für den Verfasser gut anhört nicht immer richtig sein muss. Überlegen Sie, wer Sie unterstützen könnte. Auch im Internet sind viele gute Quellen zur Rechtschreibung und Grammatik zu finden. Der Wortschatz der Universität Leipzig und die Online-Gratisversion des Pons aus dem Klett-Verlag sind hierbei empfehlenswert.

Sofern nicht ausdrücklich anders angefordert, sollten Sie niemals die Originale Ihrer Zeugnisse versenden. Achten Sie darauf, dass Sie gute bis sehr gute Kopien ihrer Arbeits- und Ausbildungszeugnisse anfertigen, bzw. anfertigen lassen.

Bevor Sie Ihre Unterlagen versenden, kontrollieren Sie alles auf Vollständigkeit. Überprüfen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen lieber zweimal, ob Sie auch alle verlangten Dokumente enthalten. Somit können Sie unnötige Rückfragen vermeiden. Wichtig ist neben der Vollständigkeit Ihrer Unterlagen die richtige Reihenfolge. In der Regel ist eine Bewerbung wie folgt aufzubauen: Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Anlagenverzeichnis, Arbeitszeugnisse, Ausbildungszeugnisse, weitere Unterlagen.

Sofern Sie sich nicht auf eine Stelle als Kreativdirektor einer Werbeagentur bewerben, sollten Sie bei dem Format Ihrer Bewerbung kein Risiko eingehen und dieses im Format DIN A4 einreichen. Überprüfen Sie den Namen und die Adresse, die bei der Stellenanzeige als Kontakt genannt wurden. Vergewissern Sie sich, dass Sie den Umschlag korrekt frankiert haben.

„Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“ – dies gilt umso mehr für Bewerbungsfotos. Nehmen Sie keine Urlaubsschnappschüsse oder Partyfotos. Auch hier lohnt es sich, nicht am falschen Ende zu sparen. Ein Foto von einem professionellen Fotografen muss nicht die Welt kosten und kann Ihre Bewerbung erheblich aufwerten. Auch die Qualität des Abzugs, bzw. des Fotodrucks ist zu beachten. Was nützt das schönste Bild, wenn es auf dem heimischen Tintenstrahldrucker ausgedruckt wurde und Ihre Augen nicht mehr von Ihren Augenbrauen zu unterscheiden sind?

Immer mehr Stellenanbieter fordern die Bewerber dazu auf, ihre Bewerbung per E-Mail einzureichen. Zwar unterscheiden sich Bewerbungen per E-Mail nicht grundsätzlich von postalisch versandten Bewerbungen, doch gibt es auch hierbei einige wichtige Besonderheiten. Die Empfänger Ihrer E-Mail-Bewerbung erhalten sehr viele, teilweise hunderte Bewerbungen. Stellen Sie sicher, dass der Betreff Ihrer E-Mail aussagekräftig ist und sich eindeutig auf die ausgeschriebene Stelle bezieht. Wenn eine Kennziffer angegeben ist, so verwenden Sie diese unbedingt in der Betreffzeile. Die E-Mail hat zwar nicht die Funktion des Anschreibens, doch gelten auch hier die üblichen Höflichkeitsregeln einer Bewerbung. Sprechen Sie daher den Empfänger direkt an (Sehr geehrte/r Herr/Frau Empfänger). Viele Bewerber vergessen, auch in der E-Mail ihre Kontaktdaten wie z.B. die Postadresse und die Telefonnummer anzugeben. Oft wird davon ausgegangen, dass Sie die geforderten Unterlagen als Anhang zur E-Mail verschicken. Hierzu müssen Sie diese digitalisieren, was Sie in der Regel mit einem handelsüblichen Scanner tun können. Sollten Sie über keinen Scanner verfügen, können Sie Ihre Unterlagen auch in einem Copy-Shop einscannen lassen. Wichtig ist hierbei eine gute Qualität, da Ihre Unterlagen oft ausgedruckt werden. Achten Sie jedoch darauf, dass die gesamte Datenmenge Ihrer Bewerbung 4 MB nicht überschreitet, da viele E-Mail-Konten eine Größenbeschränkung haben. Achten Sie unbedingt darauf, dass sich Ihre Unterlagen auch tatsächlich im Anhang der E-Mail befinden. Es kommt leider oft vor, dass E-Mails ohne Anhang versendet werden, was kein sonderlich gutes Licht auf den Absender wirft.

Immer mehr Arbeitgeber bieten wie die plan b. personal gmbh auf ihren Webseiten Online-Formulare an, mit deren Hilfe man sich bewerben kann. Stellen Sie sicher, dass Sie das Formular vollständig ausgefüllt haben. Überprüfen Sie alle Angaben auf Richtigkeit, denn oft schleichen sich Tippfehler ein. Bei unserem Online-Formular können Sie Dateien wie z.B. das Bewerbungsanschreiben und den Lebenslauf an die Online-Bewerbung anhängen. Kontrollieren Sie, ob Sie die richtigen Dateien ausgewählt haben.

Zeitarbeit im Lebenslauf: Karriereknick oder Bewerbungstrumpf?

Mittwoch, 12. August 2009

Ein Leben lang bei einem Unternehmen. Was noch vor zehn Jahren der Wunschtraum vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war, gilt heute als überholtes Modell der Lebensplanung. In der gegenwärtigen Arbeitswelt gelten Brüche in der Biographie schon als normal.

Ein Patchwork-Lebenslauf, in dem Praktika, Selbstständigkeit, Auszeiten und Zeitarbeit vorkommen kann den Personalverantwortlichen signalisieren, dass der Bewerber Einblicke in viele Unternehmen und Projekte gewonnen hat und mit umfangreichem Wissen über verschiedene Arbeitsweisen, Organisationstypen und Führungsmethoden punkten kann. Die Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch, dass die einzelnen Stationen des Lebenslaufs zu einem stimmigen Ganzen zusammengefügt werden können.

Anstatt dem Personalchef ein zusammenhangloses Wirrwarr zu präsentieren, sollten sich Bewerber genau überlegen, wie sie mit den einzelnen Stationen ihrer beruflichen Biographie punkten wollen. Gerade Zeitarbeitnehmer haben ein großes Potenzial an Veränderungskompetenzen, die in vielen Bereichen gefragt sind. Wer durch seinen Lebenslauf belegen kann, dass er sich schnell auf neue Arbeitsumgebungen einstellt, ist in der heutigen Zeit eindeutig im Vorteil.

Ein weiterer Vorteil für Zeitarbeitnehmer: Durch die Tätigkeit bei den unterschiedlichen Unternehmen können neben dem Sammeln praktischer Erfahrungen eine Vielzahl spezifischer Qualifikationen erworben werden. Sie beweisen dadurch, dass Sie Flexibilität mit Eigenverantwortung vereinen können.

Radiointerview zur Zeitarbeit

Mittwoch, 5. August 2009

Prof. Dr. Fred Becker, der Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation, Personal und Unternehmensführung der Universität Bielefeld, hat in einem Radiointerview auf die positiven Effekte der Zeitarbeit für deutsche Unternehmen hingewiesen. Die Zeitarbeit eigne sich insbesondere, um die fixen Personalkosten in variable Kosten umzuwandeln und somit die Konkurrenzfähigkeit deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu stärken, so Prof. Becker in einem hörenswerten Interview mit Radio Bielefeld.

Über den strategischen Nutzen von Zeitarbeit

Montag, 3. August 2009

Die Leiterin des „Institut für Beschäftigung und Employability“, Frau Prof. Jutta Rump, hat der Zeitarbeit gerade in der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrise eine „sehr wichtige Rolle“ attestiert. Sie widersprach damit der Meinung, dass die Zeitarbeit nur in konjunkturellen Hochphasen beschäftigungswirksam sei.

Trotz des regen Zulaufs, den die Programme zur Kurzarbeit von den Agenturen für Arbeit zur Zeit verzeichneten, machten immer noch zu wenig Unternehmer Gebrauch von Flexibilisierungsmaßnahmen, so Prof. Rump. Insbesondere der Einsatz von Fachkräften „von außen“ sei ein geeignetes Mittel, die Unternehmen „in Balance“ zu halten – sowohl in Boomphasen als auch in Krisenzeiten. Hierzu seien strategische Allianzen zwischen den Personaldienstleistern und den Entleiherfirmen notwendig, denn eine solche zukunftsorientierte Personalpolitik setze die entsprechende Qualifizierung interner und externer Mitarbeiter voraus.

Es sei daher der falsche Weg, wenn Kunden bei ihren Personaldienstleistern Zeitarbeiter „wie Schrauben über den Einkauf“ bestellten, anstatt die Personaldienstleister frühzeitig in ihre strategische Planung einzubeziehen. Wir können Frau Prof. Rump nur zustimmen, denn wir verstehen uns nicht als reiner Arbeitnehmerüberlasser, sondern bieten unseren Kunden vielfältige Leistungen, so z.B. strategische Partnerschaften im Bereich Personalmanagement und individuelle Outsourcing-Lösungen.

Wir sind jedoch nicht nur strategischer Partner unserer Kunden, sondern auch strategischer Partner unserer Mitarbeiter. Durch strukturierte Tätigkeits- und Betriebswechsel können wir unseren Arbeitnehmern ein „learning on the job“ ermöglichen, das neben der fachlichen Dimension insbesondere die zur Zeit so gefragten Meta-Kompetenzen wie z.B. Kommunikation, Kundenorientierung und interkulturelle Kompetenzen betont. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Zeitarbeitnehmer diese Lernmöglichkeiten als sehr positiv wahrnehmen.

Bisherige Qualifizierungsmaßnahmen beschränken sich in der Zeitarbeit in der Regel auf Sicherheitsunterweisungen, Informationsmaterialien und den Erwerb des Staplerscheins. Wir sind jedoch der Meinung, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die wichtigsten Prüfungen bereits erfolgreich gemeistert haben und sich dadurch für weitere Förderungen empfohlen haben. Durch die Tätigkeit bei verschiedenen Entleihunternehmen sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders kompetent darin, sich Neues anzueignen, sich in wechselnden Situationen zurecht zu finden und auf Menschen zuzugehen. Für unsere Kunden sind diese Eigenschaften eine wertvolle Ressource, die wir ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Arbeitsmarktreport Juli 2009 für Hannover: Geringster Anstieg der Arbeitslosenzahlen seit Jahren

Donnerstag, 30. Juli 2009

Ende Juli 2009 zählte die Agentur für Arbeit Hannover 44.671 Arbeitslose, 0,8% mehr als im Juni 2009. Auffällig hierbei ist dass sich der Anstieg, der der geringste seit Jahren ist, aufgrund des Ausbildungsendes ausschließlich im Personenkreis der unter 25-jährigen vollzog. Bei den Männern sank die Arbeitslosigkeit sogar um 0,9%, wohingegen die Zahl der arbeitslosen Frauen um 2,0% im Vergleich zum Vorjahr anstieg.

Die Zahl der Vakanzen lag mit 345 Stellen zwar über dem Wert des Vormonats, betrug jedoch 320 weniger als im Vorjahr. In den Fertigungsberufen sind insbesondere Metallbe- und Verarbeiter, Elektriker und Köche gefragt. In den Dienstleistungsberufen konzentrierte sich der Kräftebedarf auf Angehörige der Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe, auf Waren- und Dienstleistungskaufleute sowie auf Datenverarbeitungsfachleute. Aber auch für Angehörige der Gesundheitsdienstberufe und der sozialpflegerischen Berufe gab es zahlreiche Angebote. Das Gleiche galt für Gästebetreuer und Reinigungspersonal.

Die hannoversche Wirtschaft deckt ihren Personalbedarf zu immer größeren Teilen direkt mit Hilfe von Zeitarbeitsunternehmen. Die Zeitarbeitsunternehmen suchten im Juli 2009 966 Arbeitskräfte, was einem Anteil von über 46% des gesamten Stellenangebotes entspricht.

Im Rahmen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente erhielten 2.519 Personen begleitend zu ihrer Beschäftigung eine finanzielle Unterstützung. In Maßnahmen zur beruflichen Qualifizierung gab es 3.499 Teilnehmer. Im Juni sind weitere 136 Anzeigen für Kurzarbeit in der Agentur für Arbeit Hannover eingegangen. Das waren 21 mehr als im Mai. Die Betriebe beabsichtigten in nächster Zeit bei 1.805 Arbeitnehmern Kurzarbeit einzuführen. Im Vergleich zum Vormonat waren dies 572 Arbeitnehmer weniger.

“Jobgeflüster” von plan b. auch auf Xing nutzen

Mittwoch, 15. Juli 2009

Die Business-Plattform „Xing“ stellt eine neue Applikation namens „Twitter-Buzz“ zur Verfügung, mittels derer Nutzer den Microblogging-Dienst „Twitter“ in ihr Profil einbinden können. Ausgehend von den Profildaten des Nutzers durchforstet die Anwendung Twitter, welches im letzten Jahr um beachtliche 1400% wuchs, und stellt die passenden Themen zur Verfügung. So ist es möglich über das eigene Xing-Profil zu erfahren, wer etwas über das eigene Unternehmen, die eigene Branche aktuelle Trends und Meinungen, die zum eigenen Profil passen, oder twittert.

Natürlich können Xing-Mitglieder über die Anwendung auch unserem neuen Twitter-Service „Jobgeflüster“ abrufen. Mit diesem Dienst betritt die plan b. pesonal gmbh absolutes Neuland, denn wir sind der erste deutsche Personaldienstleister, der seine Stellenangebote in Echtzeit twittert. Schauen Sie doch mal vorbei: http://twitter.com/jobgefluester

„Twitter-Buzz“ können Sie hier in Ihr Profil einbinden.

Arbeitsmarktreport Juni 2009 für Hannover: Zeitarbeitsunternehmen bieten erneut die meisten Stellen an

Mittwoch, 1. Juli 2009

Wie im Vormonat Mai setzt sich ein positiver Trend auf dem hannoverschen Arbeitsmarkt fort. So sank der Arbeitslosenbestand um 137 auf 44.305 Personen. Die Arbietslosenquote betrug im Juni 2009 somit 10,5%.

Die Zahl der offenen Stellen stieg im Vergleich zum Mai um 2,5% auf 1.754 Vakanzen. In den Fertigungsberufen sank die Nachfrage um 80 oder 15,1% auf 449. Gesucht wurden vor allem Metallbe- und verarbeiter, Elektriker und Köche. In den Dienstleistungsberufen konzentrierte sich der Kräftebedarf nach wie vor auf Angehörige der Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe, auf Waren- und Dienstleistungskaufleute sowie auf Datenverarbeitungsfachleute. Aber auch für Angehörige der Gesundheitsdienstberufe und der sozialpflegerischen Berufe gab es zahlreiche Angebote. Das Gleiche galt für Gästebetreuer und Reinigungspersonal.

Die Gliederung nach Wirtschaftsabschnitten zeigt deutlich, dass die hannoversche Wirtschaft in vielen Bereichen einen großen Personalbedarf hat, den sie entweder direkt oder vermehrt mit Hilfe von Zeitarbeitsunternehmen deckt. So boten Zeitarbeitsunternehmen die meisten Stellen an. Insgesamt suchten sie 817 Arbeitskräfte, das entsprach einem Anteil von über 46% des gesamten Stellenangebotes.